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    Green Claims Check

    Ist das Greenwashing?

    Gib eine Umweltaussage ein — unser Prototyp bewertet, wie kritisch oder glaubwürdig sie im Sinne der EmpCo-Richtlinie formuliert ist.

    Design-Prototyp — kein KI-Detektor

    Diese Vorschau bewertet ausschließlich die Formulierung Ihrer Aussage auf Basis der EmpCo-Kriterien. Ob die Aussage tatsächlich zulässig ist, hängt u. a. von Nachweisen, Zertifizierungen und dem konkreten Nutzungskontext ab.

    Stellt keine Rechtsberatung oder rechtliche Freigabe dar.
    Beispiele: „Wir sind bis 2030 klimaneutral.“ „100% umweltfreundlich.“ „CO2-Reduktion um 40% bis 2027, geprüft nach ISO 14064.“
    Hoher Handlungsbedarf Kritisch Prüfen Gut Sehr gut

    Gib oben eine Aussage ein und klicke auf „Bewertung anzeigen“, um eine Beispiel­auswertung im EmpCo-Stil zu sehen.

    KI-Einschätzung

    Kritisch
    Kritisch

    Diese Formulierung weist ein erhöhtes Risiko für irreführende Umweltwerbung auf.

    Claim-Risiko-Score
    42/100
    Je höher der Score, desto geringer das Risiko.

    Warum?

    Die Aussage ist eine zukunftsbezogene Umweltbehauptung ohne nähere Erläuterung.

    Nach der EmpCo-Richtlinie sind hierfür nachvollziehbare Maßnahmen, Zwischenziele und ein überprüfbarer Transformationsplan erforderlich.

    Verbesserungsvorschlag

    Unser Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen bis 2030 gegenüber 2020 um 50% zu reduzieren. Die Fortschritte dokumentieren wir jährlich.
    Tipp: Nenne konkrete Zahlen, Bezugsgrößen, Zeiträume und Maßnahmen.

    Was unsere KI geprüft hat

      So verstehen wir unsere Bewertungen
      Hoher Handlungsbedarf

      Die Formulierung enthält pauschale oder absolute Umweltversprechen und entspricht voraussichtlich nicht den Anforderungen der EmpCo-Richtlinie.

      Kritisch

      Die Formulierung birgt ein erhöhtes Risiko, als irreführende Umweltwerbung eingestuft zu werden. Überarbeitung und zusätzliche Informationen sind empfehlenswert.

      Prüfen

      Die Formulierung ist auslegungsbedürftig. Sie sollte präzisiert oder mit weiteren Informationen ergänzt werden, um Missverständnisse zu vermeiden.

      Gut

      Die Formulierung erscheint unproblematisch, könnte aber durch zusätzliche Angaben (z. B. Bezugsgröße oder Zeitraum) noch klarer werden.

      Sehr gut

      Die Formulierung ist klar, messbar und grundsätzlich gut mit den Anforderungen der EmpCo-Richtlinie vereinbar — sofern die zugrunde liegenden Angaben nachweisbar sind.

      Wichtig zu wissen

      Der Prototyp bewertet nur das Risiko der Formulierung, nicht die tatsächliche Rechtmäßigkeit der Aussage.

      Rechtssichere Kommunikation

      Für eine rechtssichere Kommunikation sind belastbare Nachweise, passende Zertifikate und der korrekte Kontext unerlässlich.

      Stand: Juli 2026 · Design-Prototyp auf Basis der EmpCo-Richtlinie · Diese Bewertung ist beispielhaft und stellt keine Rechtsberatung dar.
      Leitfaden

      EmpCo-Richtlinie verstehen

      Ein praxisnaher Leitfaden zur Empowering-Consumers-for-the-Green-Transition-Richtlinie: was sie bedeutet, welche Nachweise nötig sind und wie Sie Ihre Kommunikation rechtssicher gestalten.

      01

      Was ist die EmpCo-Richtlinie?

      Die EmpCo-Richtlinie (Empowering Consumers for the Green Transition) reguliert, wie Unternehmen mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen gegenüber Verbraucher:innen werben dürfen. Ziel ist es, irreführende oder nicht belegbare Umweltclaims zu unterbinden und Greenwashing wirksam einzudämmen.

      Kurz gesagt: Pauschale Aussagen wie „klimaneutral" oder „umweltfreundlich" werden ohne belastbare Nachweise deutlich riskanter.

      02

      Erlaubte Begriffe & Aussagen

      Nicht jede Umweltaussage ist automatisch unzulässig – entscheidend ist die Nachweisbarkeit.

      Typische Fragen

      Darf ich noch mit „klimaneutral", „nachhaltig" oder „umweltfreundlich" werben?

      Reicht ein interner Nachhaltigkeitsbericht als Nachweis?

      Wann gilt eine Aussage als „zu pauschal"?

      Die Richtlinie verbietet allgemeine, nicht belegte Umweltclaims. Konkrete, messbare Aussagen mit Bezugszeitraum sind dagegen möglich.

      03

      Erforderliche Nachweise

      Je konkreter der Claim, desto belastbarer müssen die zugrunde liegenden Daten sein.

      • Welche Dokumentation genügt im Streitfall?
      • Braucht es externe Zertifizierungen?
      • Reicht eine CO₂-Bilanz allein aus?
      • Müssen Aussagen unabhängig geprüft werden?
      04

      Siegel & Labels

      Besonders relevant für Handel, Konsumgüter, Lebensmittel und Verpackungen.

      • Eigene, nicht überprüfbare Nachhaltigkeitssiegel werden stark eingeschränkt.
      • Anerkannte, ISO-basierte Umweltzeichen bleiben zulässig.
      • Werbung mit Lieferanten-Siegeln ist gesondert zu prüfen.
      05

      Geltungsbereich: Mehr als nur Werbung

      Die Richtlinie erfasst praktisch die gesamte B2C-Kommunikation – nicht nur klassische Werbekampagnen.

      • Website-Texte und Online-Shop
      • Social-Media-Beiträge (z. B. LinkedIn)
      • Produktdatenblätter und Verpackungen
      • Employer Branding („nachhaltiger Arbeitgeber")
      06

      Was Marketing & Vertrieb jetzt ändern müssen

      EmpCo ist kein reines Rechtsthema – es betrifft direkt die operative Kommunikationsarbeit.

      Typischer Handlungsbedarf

      • Freigabeprozesse für Nachhaltigkeitsaussagen
      • Claim-Governance und zentrale Nachweisablagen
      • Schulungen für Marketing- und Vertriebsteams
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      Risiken bei Verstößen

      • Wettbewerbsrechtliche Abmahnungen
      • Verbandsklagen
      • Bußgelder und Prozessrisiko
      • Reputations- und Vertrauensverlust bei Kund:innen
      08

      Wer ist betroffen?

      Die Richtlinie zielt primär auf Verbraucherkommunikation (B2C). Sobald ein Unternehmen gegenüber Endkund:innen wirbt oder öffentlich Nachhaltigkeitsaussagen kommuniziert, kann EmpCo relevant werden – auch für B2B-geprägte Mittelständler mit Endkundenberührung.

      09

      Neue Informationspflichten

      Besonders relevant für Hersteller und Händler. Die Transparenzpflichten erweitern sich auf:

      • Haltbarkeit und Reparierbarkeit
      • Ersatzteilverfügbarkeit
      • Software-Updates
      • Garantien
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      Zeitplan: Was bis September 2026 zu tun ist

      1. Claim-Inventur
      2. Risikoanalyse
      3. Nachweisprüfung
      4. Anpassung von Marketingmaterial
      5. Schulungen
      6. Governance-Prozesse etablieren
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      Rechtssicher formulieren: Beispiele

      Statt: „nachhaltig produziert" → konkrete, messbare Aussage
      Statt: „klimaneutral" → genaue Emissionsreduktion + Bezugszeitraum
      Statt: „umweltfreundliche Verpackung" → konkreter Materialanteil

      Leitfaden

      EmpCo einfach erklärt

      Alles, was Sie über die neue EU-Richtlinie zu Nachhaltigkeitswerbung wissen müssen – verständlich erklärt, in wenigen Minuten gelesen.

      01

      Was ist EmpCo?

      Kurz erklärt

      EmpCo ist eine neue EU-Richtlinie.

      Sie sorgt dafür, dass Unternehmen ehrlich über Nachhaltigkeit kommunizieren.

      Das Ziel ist nicht, Werbung zu verbieten – sondern irreführende Aussagen zu verhindern.

      Merke

      Nachhaltigkeit darf weiterhin beworben werden – aber nur mit nachvollziehbaren Belegen.

      Warum gibt es EmpCo?

      • Greenwashing verhindern
      • Verbraucher schützen
      • Mehr Transparenz schaffen
      • Vertrauen stärken

      Für wen gilt das?

      EmpCo betrifft nahezu jedes Unternehmen, das Aussagen macht wie:

      nachhaltig

      klimaneutral

      umweltfreundlich

      CO₂-neutral

      plastikfrei

      grün / eco

      02

      Warum ist das für mein Unternehmen wichtig?

      Wenn Sie Nachhaltigkeit kommunizieren, gelten künftig strengere Regeln. Das bedeutet:

      • Aussagen müssen stimmen.
      • Aussagen müssen belegbar sein.
      • Aussagen müssen verständlich sein.

      Das bringt Ihnen Vorteile

      • Mehr Vertrauen
      • Weniger rechtliche Risiken
      • Glaubwürdige Kommunikation
      Tipp

      EmpCo ist keine Belastung. Sie hilft Unternehmen dabei, transparenter und glaubwürdiger aufzutreten.

      03

      Was darf ich noch sagen?

      Viele Unternehmen fragen: „Darf ich noch mit Nachhaltigkeit werben?"

      👉 Ja. Aber nicht jede Aussage ist erlaubt.

      Erlaubt

      • Unsere Verpackung besteht zu 95 % aus recyceltem Material.
      • Unsere Produktion wird nach ISO 14001 zertifiziert.
      • Dieses Produkt spart durchschnittlich 30 % Energie.
      Vorsicht

      Die Begriffe „nachhaltig", „umweltfreundlich", „klimaneutral" oder „CO₂-neutral" sind ohne Nachweis riskant.

      Merksatz

      Je allgemeiner eine Aussage ist, desto größer ist das Risiko.

      04

      Welche Aussagen sind problematisch?

      Diese Aussagen können problematisch sein, weil niemand erkennen kann, worauf sie sich genau beziehen:

      • „Wir sind nachhaltig."
      • „Unser Unternehmen ist klimaneutral."
      • „Unsere Produkte sind umweltfreundlich."

      Besser so

      Statt

      Unser Unternehmen ist nachhaltig.

      Besser

      Unsere Verpackung besteht zu 95 % aus recyceltem Material.

      Statt

      Wir arbeiten klimaneutral.

      Besser

      Unsere Transporte erfolgen vollständig elektrisch.

      05

      Labels & Siegel

      Nicht jedes Logo darf verwendet werden. Ein Nachhaltigkeitssiegel sollte:

      • offiziell sein
      • nachvollziehbar sein
      • von einer unabhängigen Stelle stammen

      Prüfen Sie sich selbst

      • Ist das Siegel echt?
      • Wer hat es vergeben?
      • Kann ich den Nachweis zeigen?
      06

      Nachweise richtig nutzen

      Eine Aussage sollte immer belegt werden können. Geeignete Nachweise sind zum Beispiel:

      Zertifikate

      Prüfberichte

      Audits

      Studien

      Messungen

      Merke

      Der Nachweis sollte bereits vorliegen, bevor Sie mit Nachhaltigkeit werben.

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      Greenwashing vermeiden

      Greenwashing bedeutet, einen nachhaltigeren Eindruck zu vermitteln, als tatsächlich vorhanden ist. Das kann passieren durch:

      • Aussagen
      • Bilder
      • Symbole
      • Farben
      • Labels

      Beispiel

      Riskant

      Grünes Blatt auf der Verpackung – aber keinerlei Nachhaltigkeitsnachweis.

      Besser

      Nachhaltigkeit nur dort zeigen, wo sie tatsächlich nachgewiesen werden kann.

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      Selbst-Check

      Bevor Sie etwas veröffentlichen – klicken Sie zum Abhaken:

      0 von 7 erledigt

      • Ist meine Aussage korrekt?
      • Kann ich sie belegen?
      • Ist sie verständlich?
      • Bezieht sie sich auf einen konkreten Bereich?
      • Sind meine Daten aktuell?
      • Ist mein Label offiziell?
      • Könnte ein Kunde die Aussage falsch verstehen?

      Wenn Sie alle Fragen mit „Ja" beantworten können, ist Ihre Kommunikation wahrscheinlich deutlich sicherer.

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      Häufige Fragen

      Ja – wenn Sie die Aussage belegen können.
      In vielen Fällen nein. Oft werden unabhängige Nachweise benötigt.
      Nicht immer. Aber wenn Sie mit einem Zertifikat werben, muss dieses nachvollziehbar sein.
      Ja. Die Regeln gelten grundsätzlich unabhängig von der Unternehmensgröße.
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      Noch unsicher?

      Nicht jede Aussage lässt sich pauschal beurteilen. Wenn Sie Zweifel haben, lassen Sie Ihre Nachhaltigkeitskommunikation prüfen.

      Kommunikation prüfen lassen

      Wir helfen Ihnen, Ihre Aussagen rechtssicher und glaubwürdig zu gestalten.

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